Mehr über Photovoltaik

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Warum Photovoltaik?
Lohnt sich die Investition?
Förderung und Finanzierung
Wie funktioniert eine PV-Anlage
Der richtige Partner

 

Warum Photovoltaik?

Herkömmliche Energieträger werden knapp und teuer
Das Zeitalter der Energieträger Kohle, Öl, Gas und Uran geht unwiderruflich zu Ende. Am Ende des 21. Jahrhunderts wird nach kaum 250 Jahren Industriezeitalter ein Großteil der fossilen Brennstoffe verbraucht sein. Mit der Verknappung der Ressourcen werden die Preise langfristig weiter in rasanter Geschwindigkeit steigen. Energiekosten sind schon heute ein wesentlicher Kostenfaktor in der Lebenshaltung - aber auch für Kommunen, Industrie und Gewerbe.
85 % der Deutschen sehen Sonnenenergie als zukünftige Energiequelle – und Sie?
(Grafik der Ölpreisentwicklung seit 1965) (HELABA Energiepreise)

Sonnenenergie ist im Überfluss vorhanden.
Die von der Menschheit jährlich verbrauchte Energiemenge wird jede Stunde von der Sonne zur Erde geliefert. Mit einer Lebenserwatung von mehreren Milliarden Jahren ist die Sonne darüber hinaus die langlebigste Energiequelle, die wir uns wünschen können.

Umweltverschmutzung und Klimawandel muss aufgehalten werden
Ständig wachsende CO2-Emmissionen, Umweltverschmutzung und Müllberge sind die Folge einer verfehlten Energiepolitik. Wir verbrauchen und verheizen in wenigen Jahrzehnten, was die Natur in Millionen von Jahren hervorgebracht hat.
Inzwischen sehen Fachleute in der Klimaveränderung auch eine Bedrohung für die Menschheit. Nur der schnelle und konsequente Wechsel zu erneuerbaren Energien kann diesen Prozess noch aufhalten. Jeder von uns kann etwas für diese Veränderung tun.

Um den gesamten weltweiten Strombedarf mit Photovoltaik decken zu können, wäre unter europäischen Einstrahlungsbedingungen nur eine Fläche in der Größe von etwa 200.000 Quadratkilometern notwendig. Das entspricht etwas mehr als der Hälfte der Fläche Deutschlands.

 

Deutschland ist führend in der Forschung und Entwicklung der Technologien
Gerade in Mitteldeutschland entwickelt sich die Solarindustrie zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Weltweit nimmt Deutschland eine Spitzenposition im Markt ein.
Photovoltaiksysteme sind heute technisch ausgereift, zuverlässig und wirtschaftlich.
Durch Massenproduktion und immer neue Innovationen werden die Komponenten immer leistungsfähiger – aber auch preisgünstiger. Gerade in diesem Jahr ist deshalb das Umfeld für eine Investition sehr attraktiv.

 

Lohnt sich die Investition?

Die Sonne schickt keine Rechnung
Langjährige Wetterstatistiken beweisen, dass maximale Abweichungen der Sonneneinstrahlung in Deutschland nicht mehr als ca. 10 % betragen. Pro Jahr strahlen auf Deutschland ca. 900 bis 1200 kWh/m², was etwa dem Energiegehalt von 90 bis 120 l Heizöl entspricht. Der statistische Mittelwert im Raum Erfurt beträgt z.B. ca. 1030 kWh/m² (1985-2007, Quelle: www.solarpraxis.de).
Der Stromertrag ist – bei gleicher Einstrahlung - unter kühleren Wetterbedingungen sogar höher als z.B. in einer heißen Wüste.
Mit einer PV-Modulfläche von ca. 30 m² kann man heute bereits den Stromverbrauch eines durchschnittlichen Haushaltes decken.

Ideale politische Rahmenbedingungen
In Deutschland sind Investitionen in erneuerbare Energien gesetzlich geregelt und politisch gewollt. Mit dem Gesetz zur Neuregelung des Rechts der Erneuerbaren Energien im Strombereich – kurz Erneuerbare-Energien-Gesetz oder EEG - wurden die Rahmenbedingungen geschaffen, die Deutschland den Spitzenplatz in der Stromerzeugung durch Photovoltaik weltweit verschaffte.
In nur 8 Jahren konnte der Anteil Erneuerbarer Energien an der deutschen Stromversorgung von 5 auf 15 % gesteigert werden.
Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 den Anteil auf 30 % zu erhöhen.

Förderung und Finanzierung

Einspeisevergütung nach EEG
Der von einer Photovoltaikanlage produzierte Strom wird in das Netz des regionalen Netzbetreibers eingespeist und von diesem vergütet.
Die Höhe der Vergütung hängt ab von Art und Größe der Anlage (im Einzelnen siehe Einspeisevergütung nach EEG)
Für eine Anlage auf dem Dach eines Einfamilienhauses (bis 30 kWp²) noch im Jahre 2009 an das Netz angeschlossen wird beträgt die Vergütung z.B. 0,43 € / kWh.
Diese Vergütung erhält der Anlagenbetreiber (staatlich garantiert) bis zum 31.12. 2029.

Senkung der eigenen Stromkosten
Seit dem Jahr 2009 ist es auch möglich, den erzeugten Sonnenstrom selbst zu verbrauchen. Neben den gesparten Stromkosten (im Durchschnitt ca. 20 Cent je kWh) bekommt der Anlagenbetreiber weitere 25,01 Cent je kWh vom Netzbetreiber hinzu. Bei steigenden Strompreisen kann sich dieses Model dann als durchaus lukrativ gestalten.
Achtung: Gilt nur für Anlagen bis 30 kWp²!

Abschreibung der Anlage über  maximal 20 Jahre
Die Investitionskosten (ohne Umsatzsteuer) können linear mit 5,0 % pro Jahr über 20 Jahre abgeschrieben werden.
Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine degressive Abschreibung oder eine Sonderabschreibung möglich.

Finanzierung von PV-Anlagen
Zur Finanzierung von Investitionen in Photovoltaikanlagen stehen zahlreiche Förderprogramme zur Verfügung (Übersicht).
Neben der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bieten auch zahlreiche Banken günstige Finanzierungen an.
Daneben haben einige Bundesländer eigene Landesprogramme aufgelegt.
Besondere Förderungen erhalten Kommunen, Landwirte, bestimmte Gewerbebetriebe und Anlagen zu Demonstrationszwecken.
Lassen Sie sich in jedem Fall vor einer geplanten Investition fachlich beraten, um das optimale Finanzierungskonzept zu finden.

Wie funktioniert eine PV-Anlage

1. Solargenerator (Module) mit Montagesystem
2. Generatoranschlusskasten (GAK)
3. Wechselrichter
4. Einspeise- und Bezugszähler
5. Netzanschluss

In den Zellen der Solarmodule (1) wird bei Lichteinfall Gleichstrom erzeugt.
Die miteinander verschalteten Module bilden zusammen den Solargenerator.
Der vom Generator produzierte Gleichstrom wird über spezielle Solarkabel im Generatoranschlusskasten (2) zusammengeführt und über eine Gleichstromhauptleitung zum Wechselrichter (3) geführt. Im Wechselrichter wird der erzeugte Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und vollständig über einen Einspeisezähler in das öffentliche Netz eingespeist.
Die PV-Anlage ist damit vollständig getrennt von der Versorgungsleitung des Hauses.

Der richtige Partner
Das Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme ISE stellte in einer Studie fest:
Deutschland ist Weltmeister bei der Errichtung von PV-Anlagen.
Aber ...
…          jede 3. PV-Anlage ist fehlerhaft projektiert und unsicher montiert.
…                          damit kann die erwartete Leistung weit (bis zu 50 %)  unter die kalkulierten
Werte fallen
…          und hohen wirtschaftlichen Schaden für den Betreiber verursachen.

Die Hauptfehlerquellen dabei waren:
                Falsche Bewertung des Standortes
                Mangelhafte Ausrichtung des Solargenerators
                Mangelhafte Abstimmung der einzelnen Komponenten
                Leistungsmängel der eingesetzten Module
                Qualitätsmängel der Wechselrichter

Deshalb:           Vertrauen Sie auf erfahrene Fachleute und erwarten Sie eine kompetente Beratung.
                              
Wir arbeiten in einem Team aus erfahrenen Ingenieuren und Fachhandwerkern und können Ihnen so die erforderliche Qualität von der Beratung über die Projektierung und Kalkulation, Projektleitung und Ausführung bis zur langfristigen Betreuung Ihrer Photovoltaikanlage sicherstellen.

Gerne zeigen wir Ihnen entsprechende Referenzanlagen und beantworten Ihre Fragen.

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